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Historie


Das Zementwerk in Berlin-Lichtenberg wurde 1949 als Teilbetrieb des Zementwerkkombinates Rüdersdorf/Dessau gegründet. 1990 übernahmen drei mittelstandische Familienunternehmen die Regie und gründeten das Zementwerk Berlin. Seit Januar 2004 befinden sich 100 Prozent der Geschäftsanteile bei der Spenner Zement GmbH & Co.KG mit Sitz in Erwitte/Westfalen, die sich der Baustoffbranche bereits in dritter Generation verschrieben hat. Geschäftsführer des Zementwerks Berlin ist Dr. Dirk Spenner.

 

Für den Standort an der Köpenicker Chaussee in Rummelsburg sprachen einige gute Gründe: Berlin als größte Baustelle Europas ist ein bedeutender Markt für die Baustoffindustrie, das bedeutet kurze Wege zum Kunden. Die Lage des Zementwerks direkt an der Spree ermöglicht den Antransport fast des gesamten Rohstoffbedarfs per Schiff. Heute werden ca. 90 Prozent der Rohstoffe auf dem Wasserweg geliefert. Das entlastet die ohnehin arg strapazierte Verkehrsinfrastruktur des Ballungsraums Berlin und schont die Umwelt.

 

 

Vor Ort konnten die Firmengründer auf ein Potenzial erfahrener Mitarbeiter zurückgreifen, die die Chance zum Neuanfang hochmotiviert und engagiert wahrnahmen.

 

Schließlich ging es auch darum, dem Berlin-Brandenburger Baustoffmarkt die Vorteile eines mittelständischen Anbieters zu erhalten, der flexibel und kreativ auf Kundenwünsche und Marktsituation reagieren kann und engen, persönlichen Kontakt zu Auftraggebern und Lieferanten unterhält. Mit einem hohen Einsatz von Investitionen in Rationalisierung, Modernisierung und Neubau ist auf einer Fläche von ca. 20.000 m2 ein hochmodernes, leistungsfähiges Werk entstanden.

 

 

 

Die logistisch einzigartige Lage an der Spree hatte dabei ihren besonderen Preis: Es mussten erheblich strengere Umweltauflagen erfüllt werden als sonst in der Industrie üblich. Enorme Aufwendungen waren nötig, um Staub- und Lärm-Emission in den drei Produktionseinheiten Zementmühlen, Transportbeton und Trockenmörtel auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Das Ergebnis beweist, dass durch einen hohen ästhetischen Anspruch an Industriearchitektur und einen hohen ökologischen Anspruch an die Technik ein reibungsloses Nebeneinander von Industrie und Wohnen möglich ist. Das Unternehmen leistet damit einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Gestaltung und zur sozialen Zukunftssicherung des Standortes Lichtenberg.

 

80 Mitarbeiter sind derzeit im Zementwerk Berlin beschäftigt, das auch Facharbeiter in gewerblichen und kaufmännischen Berufen ausbildet. Sie stellen Zement und auf Zement basierende Baustoffe wie Trockenmörtel, Spezialbindemittel und Transportbeton her. Als Sack- oder Siloware gehen die Produkte an Baustoffhändler, Steinhändler, große Baumarktketten, Transportbetonanlagen und andere Verarbeiter.

 

Zement ist ein sensibles Produkt. Entscheidend für seine Qualiät ist besonders die präzise Einhaltung der für den jeweiligen Einsatzzweck erforderlichen Zusammensetzung. Durch strenge Qualitätskontrolle wird im Zementwerk Berlin die Einhaltung aller Kriterien kontinuierlich überwacht.

 

Unter Kundenservice versteht das Unternehmen mehr als hohe Produktqualität: eine sorgfältige, umfassende Beratung in allen Anwendungsfragen, ein ebenso straffes wie flexibles Management vom Auftragseingang bis zur Lieferung und nicht zuletzt den für ein mittelständisches Unternehmen typischen direkten Draht zum verantwortlichen Mitarbeiter. Qualität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind im Zementwerk Berlin verbindliche Standards, auf die die Kunden beim Bau bauen können.

 

 

aus: Regional Management